Mit der zusätzlichen Fachfortbildung Trauma habe ich meinen Wirkungsbereich auf Menschen mit Traumatisierungen spezialisiert.

Die Traumapädagogik bietet hilfreiche Konzepte und Methoden zur Arbeit mit Menschen mit Missbrauchs-, Misshandlungs-, oder Vernachlässigungs-Erfahrungen.

Besonders Kinder und Jugendliche in stationärer Jugendhilfe haben massive körperliche und seelische Traumatisierungen erfahren und zeigen entsprechende Symptome wie Bindungsstörungen, selbstverletzende Verhaltensweisen, Störungen der Affektregulation und verschiedene Störungen des Sozialverhaltens.

Das Besondere an diesem speziellen Angebot ist, dass fundierte und allgemein anerkannte traumapädagogische Konzepte und Methoden mit der pferdegestützten Arbeit kombiniert werden und das Pferd als stabiler Interaktionspartner, als Möglichkeit zur Regression ebenso wie zur Erarbeitung von Autonomie methodisch in die Traumapädagogik eingebunden wird.

Die Traumapädagogik setzt im Alltag, im tatsächlichen Lebensraum der Patienten an und stützt sich auf feinfühlige Beziehung, kontinuierliche emotionale Nähe und auf die Fähigkeit des Menschen, nachzureifen und versäumte Schritte in der Persönlichkeitsentwicklung nachzuholen.

Stabilisierung und Neuorientierung sind von größter Bedeutung. Die Traumapädagogik unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung und hilft, symtomatisches Verhalten wie Bindungs-, und Beziehungsstörungen, Selbstverletzung, Suizidversuche, dissoziative Zustände, Mangel an Impulskontrolle usw. wirksam zu reduzieren bzw. auszugleichen.

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